Presse

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26.06.2019, 08:16 Uhr
MdB Axel Knoerig: Neuer Förderaufruf für Wasserstoff-Tankstellen
400 Wasserstoff-Tankstellen soll es bis 2025 deutschlandweit geben, deshalb hat das Bundesverkehrsministerium einen neuen Förderaufruf gestartet. Wie der hiesige Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig mitteilt, kann die Errichtung öffentlich zugänglicher Tankstellen mit bis zu 50 Prozent gefördert werden. Bewerbungen sind bis zum 31. Juli 2019 möglich, so der Abgeordnete in einer Presseerklärung. Zusätzlich kann auch ein Elektrolyseur zur Vor-Ort-Erzeugung von grünem Wasserstoff bezuschusst werden (Förderquote bis zu 40 Prozent).
Die aktuelle Ausschreibung erfolgt im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“. Neben einer kundenorientierten Infrastruktur für Wasserstoff-Fahrzeuge werden u.a. auch die Anschaffung solcher Modelle im ÖPNV sowie die Nutzung von Brennstoffzellen in Schiffen und Zügen unterstützt. „Bis 2020 waren zunächst 100 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland geplant“, erläutert Knoerig. „70 sind inzwischen in Betrieb, davon auch eine in der Gemeinde Stuhr. Diese wurde in Groß Mackenstedt im September 2018 mit Hilfe von EU-Mitteln eröffnet. Weitere 30 Stationen sind bundesweit bereits in Umsetzung. Viele dieser insgesamt 100 Tankstellen wurden entweder über das Bundesverkehrsministerium oder die EU finanziell unterstützt. Das Interesse an diesen Förderprogrammen ist groß.“ Der Firmenverbund H2 MOBILITY Deutschland (u.a. Daimler, Shell, Total) wurde mit dem Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur für die Wasserstoff-Mobilität beauftragt. Erstes Ziel sind Stationen in den Ballungszentren sowie entlang der Autobahnen. Neben der Netzplanung ist der Verbund auch zuständig für Genehmigung, Beschaffung, Errichtung und Betrieb der Wasserstoffstationen, inkl. Bezahlsystem. Eine Karte der aktuellen Tankstellen sowie die Förderrichtlinien stehen auf www.now-gmbh.de.
„Wir wollen Wasserstoff als Energieträger im Interesse einer emissionsfreien Mobilität stärken“, so Knoerig. „Dabei ist es natürlich wichtig, dass ein möglichst hoher Anteil aus regenerativen Ressourcen bezogen wird.“
aktualisiert von Ralf Eggers, 30.06.2019, 08:17 Uhr