Presse

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26.08.2019, 14:03 Uhr
MdB Axel Knoerig: Neuer Förderaufruf für E-Ladesäulen
Private Investoren und Kommunen können sich bewerbe
Das Förderprogramm für E-Ladestationen trifft auf eine große Nachfrage, deshalb hat das Bundesverkehrsministerium jetzt einen neuen Aufruf gestartet. Bis zum 30. Oktober 2019 können wieder Anträge auf Zuschuss beim Bau öffentlich zugänglicher Ladestellen gestellt werden. Das teilt der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einem Pressebericht mit. Antragsberechtigt seien sowohl private Investoren als auch Kommunen.
„Im Rahmen dieser vierten Auswahlrunde werden rund 10.000 Ladepunkte mit dem dazugehörigen Netzanschluss gefördert, wobei eine Ladesäule mehrere Ladepunkte haben kann“, erläutert der MdB. Ziel sei die Errichtung von jeweils 5.000 Normalladepunkten mit einer Leistung bis 22 kW und 5.000 Schnellladepunkten mit einer Leistung von mindestens 50 kW. Die Förderhöhe richtet sich nach der Leistung des geplanten Ladepunktes sowie der Art des Netzanschlusses. Bei den Schnellladepunkten zählt außerdem der regionale Bedarf. So werden Normalladepunkte mit maximal 2.500 Euro gefördert, Schnellladesäulen in Gebieten mit hohem Bedarf mit bis zu 30.000 Euro und bei geringerem Bedarf mit bis zu 23.000 Euro. „Auch die Aufrüstung und Modernisierung bestehender Ladestationen wird bezuschusst“, betont Knoerig. Der Abgeordnete weiter: „Der Aufbau zusätzlicher Ladesäulen ist dringend notwendig, denn mittlerweile fahren über 83.000 Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen. Dazukommen rund 67.000 Hybrid-Autos.“ Auch im Wahlkreis geht der Ausbau der Ladeinfrastruktur stetig voran, wobei schon diverse Standorte vom Bundesverkehrsministerium gefördert wurden. Dazu gehören Ladestellen in den Samtgemeinden Barnstorf, Hoya, Lemförde, Rehden und Uchte, in der Gemeinde Wagenfeld sowie in den Städten Diepholz und Syke. „Ich würde mich freuen, wenn bald weitere E-Ladestellen in unserer Region hinzukämen“, hält Knoerig fest. „Bundesweit wurden bereits 17.000 Ladepunkte mit Fördermitteln von 80 Millionen Euro bewilligt, von denen fast ein Drittel in Betrieb ist. Für das gesamte Programm bis 2020 stehen rund 300 Millionen Euro zur Verfügung.“

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung findet man auf www.bav.bund.de.
aktualisiert von Ralf Eggers, 26.11.2019, 22:07 Uhr