Presse

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26.02.2020, 15:35 Uhr
MdB Axel Knoerig erhält erste Informationen zum Folgeprogramm für Mehrgenerationenhäuser
Förderung mindestens 6 Jahre – neue Häuser können sich bewerbe
Alle Mehrgenerationenhäuser, die wie die heimischen Einrichtungen in Stuhr und Barnstorf vom Bund gefördert werden, können nach einem erfolgreichen Antragsverfahren (voraussichtlich im August/September) nahtlos am geplanten Anschlussprogramm ab 1. Januar 2021 teilnehmen. Wie Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig jetzt durch eine Anfrage an das Bundesfamilienministerium erfahren hat, soll das Folgeprogramm mindestens sechs Jahre lang laufen. „Das gibt den Einrichtungen eine deutlich längere Planungssicherheit als bisher“, erklärt der MdB zu den ersten Vorabinformationen
Weiterhin Voraussetzung für die Teilnahme am Bundesprogramm ist eine kommunale Kofinanzierung in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr. Die neue Förderrichtlinie, die Ende Mai veröffentlicht werden soll, sieht auch wieder einen (fast identischen) Beschluss der jeweiligen Stadt oder Gemeinde vor, das örtliche Mehrgenerationenhaus in kommunale Aktivitäten zur Entwicklung des Sozialraums einzubinden. Knoerig: „Beide Häuser in Stuhr und Barnstorf werden bereits seit 2007 gefördert. Alljährlich gibt der Bund 30.000 Euro pro Einrichtung und in diesem Jahr wurden noch einmal 10.000 Euro draufgelegt.“ Bei Bereitstellung zusätzlicher Mittel im Bundeshaushalt sollen sich auch weitere Häuser für eine Förderung bewerben können. Dazu ist nach Auskunft des Ministeriums ein zweistufiges Verfahren für Neuwerber geplant, das mit einem Interessenbekundungsverfahren beginnt. Nähere Informationen werden voraussichtlich Ende März auf www.mehrgenerationenhaeuser.de bekanntgegeben. Knoerig betont: „Ein Schwerpunkt des neuen Bundesprogramms soll auf der Förderung strukturschwacher Räume liegen. Daher werden gerade aus diesen Gebieten neue Mehrgenerationenhäuser in die Förderung aufgenommen. Inhaltlich liegt ein Fokus auf der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im ganzen Land. Unsere ländliche Region könnte davon profitieren.
aktualisiert von Ralf Eggers, 29.02.2020, 15:36 Uhr