CDU Kreisverband Diepholz
Ganz klar Landkreis Diepholz.

Knoerig: Wallboxen an Mehrparteienhäusern gefördert

Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt der Bund den Aufbau von E-Ladestellen in und an Mehrparteienhäusern (mit mindestens drei Wohneinheiten). Wie der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseerklärung mitteilt, will das Bundesverkehrsministerium damit den Zugang zu privater Ladeinfrastruktur an rund neun Millionen Stellplätzen im Gebäudebestand voranbringen.

Foto: Christiane LangFoto: Christiane Lang

Gefördert werden Erwerb und Errichtung von Wallboxen in Verbindung mit der entsprechenden technischen Ausrüstung. Dabei sind auch der Netzanschluss oder notwendige Baumaßnahmen förderfähig. Die Leistung pro Ladepunkt darf maximal 22 kW betragen. Für eine Förderzusage müssen mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert und mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze vorverkabelt werden.

Das Programm richtet sich an Vermieter, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen, die bis zum 10. November 2026 einen Antrag stellen können. Darüber hinaus können sich Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit einem großen Wohnungsbestand an einem wettbewerblichen Verfahren bis zum 15. Oktober 2026 beteiligen. Hierbei sind öffentliche und kommunale Unternehmen ausdrücklich antragsberechtigt.

Insgesamt steht ein Fördervolumen von bis zu 500 Millionen Euro bereit, wobei jeder einzelne Stellplatz mit bis zu 2.000 Euro bezuschusst werden kann. Anträge sind ab dem 15. April 2026 über das Förderportal möglich:https://laden-im-mehrparteienhaus.de/ Zur Vorbereitung wird ein Online-Seminar am 14. April angeboten, für das man sich bereits anmelden kann. Außerdem hat die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur einen Leitfaden für Mehrparteienhäuser veröffentlicht: Der „WEGweiser“ unterstützt Wohnungseigentümer-gemeinschaften dabei, sich auf das neue Förderprogramm vorzubereiten.

„Es gibt über 20 Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern hierzulande – das ist ein gewaltiges Potenzial, weil das Laden zu Hause besonders beliebt ist“, so Knoerig. „Bisher scheitert der Umstieg auf die Elektromobilität oft nicht am Willen, sondern vielmehr an fehlenden alltagstauglichen Lademöglichkeiten. Deshalb bringen wir die Infrastruktur genau dorthin, wo sie gebraucht wird.“