Knoerig: Bund fördert Aufbau von öffentlichen und betrieblichen Ladestellen für schwere E-Nutzfahrzeuge
Das Bundesverkehrsministerium fördert den Aufbau von Ladestellen für schwere batterieelektrische Nutzfahrzeuge. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Ladeinfrastruktur für E-Lkw im eigenen Depot errichten wollen, und Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte. Dabei sind auch der erforderliche Netzanschluss, Batteriespeicher und Ladelastmanagementsysteme förderfähig. Für die neue Förderrichtlinie, die auf vier Jahre angelegt ist, steht insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Das teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presserklärung mit.
„Der schwere Straßengüterverkehr steht vor der Herausforderung, klimafreundlicher zu werden“, erläutert Knoerig. „Deshalb wollen wir den Speditionen und Logistikunternehmen den Umstieg auf die Elektromobilität erleichtern. Auf diese Weise kann der Transportsektor auch gegenüber fossilen Energiekrisen mit hohen Preissteigerungen, wie wir es gerade wieder durch den Nahost-Konflikt erleben, robuster werden. Für die heimische Branche ist insbesondere der Sonderaufruf für kleine und mittlere Unternehmen relevant.“
Zum Start des neuen Programms stehen 200 Millionen Euro für die ersten drei Förderaufrufe in diesem Jahr bereit:
• öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur: Antragszeitraum 26. Mai bis 7. Juli (Bewilligung nach Abschluss des wettbewerblichen Auswahlverfahrens)
• nicht-öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für alle Unternehmen: Antragszeitraum 26. Mai bis 7. Juli (Bewilligung nach Abschluss des wettbewerblichen Auswahlverfahrens)
• nicht-öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für kleine und mittlere Unternehmen: Anträge ab 5. Juni möglich (Bewilligung in Reihenfolge der Antragseingänge)
Interessierte können sich für eine Online-Infoveranstaltung am Dienstag, 19. Mai, um 9.30 Uhr anmelden. Es folgen auch Webinare zu den drei Einzelaufrufen. Weitere Informationen:www.ptj.de/foerdermoeglichkeiten/lis-e-lkw