CDU Kreisverband Diepholz

Knoerig: 72 Millionen Euro KfW-Fördermittel für Mittelstand und private Bauprojekte im Kreis Diepholz

72,2 Millionen Euro an KfW-Fördermitteln sind im ersten Quartal 2026 in den Landkreis Diepholz geflossen. Damit wurden über 700 Anträge von heimischen Mittelständlern sowie privaten Bauleuten von Januar bis März finanziell unterstützt. Das teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseinformation mit.

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Dabei wurden 34,7 Millionen Euro an zinsgünstigen Förderkrediten für kleine und mittlere Unternehmen bewilligt, insbesondere im Programm „Erneuerbare Energien Standard“, aber auch für weitere Betriebsinvestitionen. „Ich freue mich, dass unser Mittelstand diese Förderangebote – unter anderem auch für Gründungen, Digitalisierung und Innovationen – aktiv nutzt“, so Knoerig.

Im Bereich der privaten Bau- und Sanierungsvorhaben wurden insgesamt 36,8 Millionen Euro ausgeschüttet. Dabei gab es 71 positive Bescheide für Förderungen im langjährig bewährten KfW-Wohneigentumsprogramm. Weitere rund 40 Effizienzhaus- und Einzelmaßnahmenkredite wurden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zugesagt. Dazu hält der Abgeordnete in der Pressemeldung fest: „Die auskömmliche Finanzierung dieses Sanierungsprogramms wird vom Bund bis mindestens 2029 sichergestellt.“

Für das Programm „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) wurden 52 Anträge im ersten Quartal im Kreis Diepholz gestellt. „Hier haben wir die Konditionen auf verschiedene Weise verbessert“, erklärt Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Bundestag. „Zum einen wurden zwischenzeitlich die Zinsen für das EH40-Haus gesenkt. Zum anderen haben wir die Förderung des EH55-Standards befristet wieder eingeführt. Das war mir ein wichtiges Anliegen.“

Weitere 100.000 Euro wurden für Kredite zum „Altersgerechten Umbauen“ bewilligt. „Hier sind seit Anfang April auch wieder Zuschüsse möglich“, betont der Abgeordnete, der sich in Berlin ganz gezielt für die Wiederaufnahme dieser Förderung eingesetzt hat. „Sowohl Eigentümer als auch Mieter können Zuschüsse von bis zu 6.250 Euro zur Barrierereduzierung in Häusern oder Wohnungen beantragen. Diese Fördermöglichkeit wurde in der Vergangenheit in unserer heimischen Region immer gut angenommen.“

Viele Bürgerinnen und Bürger im Landkreis haben auch den Heizungszuschuss genutzt, der insgesamt aber nur einen geringen Anteil am Gesamtfördervolumen ausmacht und derzeit reformiert wird.