Landesbuslinie Syke – Bruchhausen-Vilsen – Hoya bisher mit über 640.000 Euro Bundesmitteln gefördert
Seit Ende 2018 verkehrt die Landesbuslinie L 150 auf der Strecke Syke – Bruchhausen-Vilsen – Hoya und sie wird dabei mit hohen Bundesmitteln gefördert. Wie der zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, sind schon über 640.000 Euro Förderung in die heimische Buslinie geflossen, aktuell rund 84.000 Euro jährlich.
„Eigentlich sind die Länder und Kommunen für den ÖPNV zuständig, doch der Bund unterstützt sie zusätzlich mit den sogenannten Regionalisierungsmitteln“, erklärt Knoerig. „Diese Fördermittel sind vor allem für den Schienenpersonennahverkehr gedacht, können aber auch für den straßengebundenen ÖPNV eingesetzt werden. Wir haben die Gelder in den letzten Jahren immer wieder erhöht, insbesondere im Rahmen des Klimaschutzpakets sowie zur Abfederung der Pandemie und der Energiekrise. Inzwischen liegen die Regionalisierungsmittel bei 11,9 Mrd. Euro für 2026.“
Neben der L 150 werden vier weitere Landesbuslinien im Wahlkreis gefördert (L 123 Bassum – Sulingen, L 137 Diepholz – Sulingen, OM2 Diepholz – Vechta und L 138 Sulingen – Nienburg). Insgesamt belaufen sich die bisher ausgezahlten Bundesmittel auf über fünf Millionen Euro. Wie eine Anfrage des Abgeordneten an das für die Verteilung zuständige Landesverkehrsministerium ergeben hat, wird zurzeit eine neue Förderrichtlinie erarbeitet, welche nach Auslaufen der aktuellen Richtlinie zum Jahresende 2026 folgen soll.
Die Laufzeit der Landesbuslinie L 150 war ursprünglich vom 9. Dezember 2018 bis zum 8. Dezember 2023 geplant. Zwischenzeitlich wurde diese um weitere fünf Jahre bis zum 31. Juli 2028 verlängert. Während dieser Zeit gelten weiterhin die aktuellen Förderbedingungen für landesbedeutsame Buslinien, so dass auch 2027 und 2028 (bis 31.07.) jährliche Förderungen in gleicher Höhe zu erwarten sind. Die Kreisverwaltung hat bereits vorsorglich neue Förderanträge bis 2032 auf den Weg gebracht, um keine Fristen zu versäumen, wobei die politischen Entscheidungen noch ausstehen. Für nach dem 31. Dezember 2026 bewilligte Anschlussförderungen werden dann die neuen Förderbestimmungen gelten.
„Auf Bundesebene unterstützen wir gerne diese modernen, nachhaltigen Mobilitätsangebote, damit der ländliche Raum mit seinen Mittelzentren und Dörfern verkehrstechnisch gut angebunden ist“, so Knoerig abschließend. „Ich setze mich darüber hinaus für eine stärkere Vernetzung aller Angebote ein.“