Knoerig: Bund fördert "Frühe Hilfen" in Landkreisen Diepholz und Nienburg mit über 2 Mio. Euro seit Start
Im Rahmen der „Frühen Hilfen“ sind bereits hohe Bundesmittel in die Landkreise Diepholz und Nienburg geflossen. Insgesamt wurden seit dem Start der bundesweiten Initiative 2013 schon 2,15 Millionen Euro bewilligt, um lokale Netzwerke von Fachkräften und beteiligten Akteuren zu fördern und niedrigschwellige, kostenfreie Angebote zur Beratung und Begleitung junger Familien mit Säuglingen und Kleinkindern aufzubauen. Das berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung.
Inzwischen sind die „Frühen Hilfen“ als Bundesstiftung gesetzlich verankert und mit einem steigenden Budget ausgestattet. So wurde der Gesamtetat in diesem Jahr bereits von 51 auf 56 Millionen Euro erhöht und er soll Knoerig zufolge ab 2027 weiter auf 71 Millionen Euro steigen. Als öffentliche Träger der Jugendhilfe sind die Landkreise hierbei förderberechtigt.
Der Landkreis Diepholz hat bislang rund 1,2 Millionen Euro Bundesmittel zur Förderung der „Frühen Hilfen“ erhalten. Allein in diesem Jahr sind es 97.000 Euro, die u.a. für Personalkosten der Netzwerkkoordination, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Fortbildung der Familienhebammen eingesetzt werden.
Der Landkreis Nienburg wurde bisher mit rund 910.000 Euro gefördert. In diesem Jahr sind es 73.761 Euro für die Personalkosten der Netzwerkkoordination, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Personalkosten für die hauptamtliche Koordination der Gesundheitsfachkräfte, eine Familienhebamme und eine Familienkinderkrankenschwester (u.a. Einsatz in Familien, Durchführung von Café Kinderwagen, Beratung, digitale Sprechstunden).
„Mit der Geburt eines Kindes ändert sich viel im Leben“, hält der Abgeordnete fest. „Deshalb ist es wichtig, jungen Müttern und Vätern mit Rat und Tat beiseitezustehen und sie schon während der Schwangerschaftsphase sowie in den ersten drei Lebensjahren des Kindes gut zu unterstützen. Ich freue mich, dass es im Wahlkreis bereits viele örtliche Netzwerke gibt. Dazu gehört in mehreren Kommunen auch das Café Kinderwagen, das dem direkten Austausch mit anderen Eltern sowie mit erfahrenen Hebammen dient.“