Knoerig: Professionelle Musiker, Komponisten und Klangkünstler werden bei ländlichen Projekten gefördert
Im Monat November können sich professionelle Musiker, Komponisten und Klangkünstler wieder für einen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro aus dem Musikfonds bewerben. Im Rahmen der „Kleinen Projektförderung“ werden Vorhaben aktueller Musik jenseits des Mainstreams unterstützt, wobei der Schwerpunkt gezielt auf den ländlichen Räumen liegt. Dazu informiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung.
„Bei der Auswahl der Förderprojekte wird vor allem die künstlerisch-musikalische Qualität und die Innovationskraft bewertet“, erklärt Knoerig. Dabei dürfen die Gesamtkosten maximal 10.000 Euro betragen, wobei unter anderem künstlerische Honorare, weitere projektbezogene Personalausgaben, Veranstaltungs- und Produktionskosten sowie Reise- und Übernachtungskosten förderfähig sind. Mindestens zehn Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben sind durch Eigen- oder Drittmittel (z.B. von öffentlichen Stellen oder aus Sponsoring, Spenden und Kartenverkäufen) kozufinanzieren.
Die aktuelle Ausschreibung läuft bis zum 30. November 2026 für geplante Veranstaltungen im Januar, Februar und März 2027. Im nächsten Jahr sind vier weitere Runden für die jeweils folgenden Quartale vorgesehen, abhängig von den noch zu bewilligenden Haushaltsmitteln. „Im laufenden Jahr 2026 sind dafür rund 4,4 Mio. Euro im Etat des Bundeskulturbeauftragten eingestellt“, ergänzt der Abgeordnete. „Pro Jahr werden insgesamt bis zu 50 Anträge bewilligt. Ich ermutige heimische Profimusiker dazu, diese Förderchance gerne zu nutzen.“
Der Musikfonds wurde 2016 auf Initiative des Deutschen Musikrats und der damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), gegründet. Seither hat er sich als wichtiges Förderinstrument in der Szene etabliert. Dabei wurden die Mittel von ursprünglich 1,5 Mio. Euro (2017) kontinuierlich erhöht. Weitere Informationen: