CDU Kreisverband Diepholz
Ganz klar Landkreis Diepholz.

Knoerig: Kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen werden bei Investitionen in regionale Wirtschaft gefördert

Mit der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) fördern Bund und Länder strukturschwache Regionen, um Standortnachteile auszugleichen, Beschäftigung zu sichern und die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft zu beschleunigen. Im Zeitraum 2022 bis 2027 sind auch die Landkreise Diepholz und Nienburg als ausgewählte Gebiete förderberechtigt.

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Allein in 2026 stehen bundesweit rund 1,3 Milliarden Euro und in Niedersachsen rund 80 Millionen Euro für Investitionszuschüsse an Unternehmen und Kommunen bereit. Zudem wurde das Förderprogramm zum Jahresbeginn vereinfacht, um insbesondere betriebliche Investitionen kleiner und mittlerer Unternehmen zu unterstützen. Das teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Presseinformation mit.

 

„Bei der gewerblichen Förderung wurden unter anderem die Anforderungen an die Schaffung neuer Arbeitsplätze für mittelständische Unternehmen vereinfacht“, führt Knoerig aus. „Und in Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang werden mit Blick auf die Fachkräftesicherung nun Ausbildungsplätze doppelt angerechnet. Zugleich werden erstmals Unternehmen gefördert, die ihre Arbeitsproduktivität um mindestens zehn Prozent steigern.“

 

Um die wirtschaftsnahe Infrastruktur zu verbessern, erhalten die Kommunen mehr Handlungsspielraum: So kann bei der Entwicklung von Industrie- und Gewerbeflächen neuerdings auch der Grunderwerb anteilig gefördert werden. Außerdem wird die Förderung von Versuchs- und Erprobungsinfrastrukturen neu eingeführt, um die Grundlage für Innovationen in strukturschwachen Gebieten zu stärken. Ferner wird die Förderhöchstsumme für Innovationscluster von fünf auf zehn Millionen Euro verdoppelt.

 

In Niedersachsen erfolgt die Antragstellung für interessierte Kommunen und Unternehmen über die NBank. „Die heimische Wirtschaftsförderung berät und unterstützt kleine und mittlere Betriebe gerne dabei“, so Knoerig, auch Vorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Diepholz. „Das potenzielle Zuschussvolumen lag 2024 bei vier bis fünf Millionen Euro.“

 

Ein aktuelles Beispiel aus dem Wahlkreis ist die Firma Frerk Aggregatebau GmbH aus der Samtgemeinde Hoya, die kürzlich einen Förderbescheid in Höhe von 3,3 Millionen Euro für die Neubauten einer Produktionshalle in Schweringen und einer Servicehalle in Lemke erhalten hat. Der Abgeordnete abschließend: „Mit dem Förderprogramm stärken wir die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft und damit die regionale Wertschöpfung, was wiederum Arbeitsplätze und Wohlstand vor Ort nachhaltig sichert.“