Knoerig: Schulen können sich für Anne-Frank-Tag anmelden
Zum zehnten Mal findet in diesem Jahr der bundesweite Anne-Frank-Tag statt. Interessierte Schulen können sich bis zum 28. Februar für den Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus anmelden. Dieser wird immer rund um den Geburtstag der von den Nazis ermordeten jüdischen Tagebuchschreiberin am 12. Juni organisiert. Darauf weist der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig interessierte Bildungseinrichtungen in einer Pressemitteilung hin.
„In den vergangenen Jahren haben schon etliche Schulen aus dem Wahlkreis an diesem Aktionstag teilgenommen“, berichtet Knoerig. So haben im letzten Jahr die Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf, die Lise-Meitner-Schule Stuhr und das Gymnasium Syke sowie die Oberschule Uchte und die Von-Sanden-Oberschule Lemförde mitgemacht. Die Oberschule Uchte hat auch bereits ihre Teilnahme für 2026 angemeldet.
Unter dem Motto „Geschichte erzählen“ stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenfreie Lernmaterialien zur Verfügung, die an die angemeldeten Schulen versandt werden. Dazu gehört eine Plakatausstellung, welche die Auswirkungen des Antisemitismus im Dritten Reich auf das Leben der Familie Frank in kurzen Texten und historischen Bilder darstellt.
„Den Jugendlichen soll vermittelt werden, wie wichtig aktives Erinnern ist, damit sich schreckliche Ereignisse unserer Geschichte keinesfalls wiederholen“, erklärt der Abgeordnete, der schon öfters heimische Schulprojekte zum Holocaust und Gedenken an die jüdischen Opfer besucht hat.
Der Anne-Frank-Tag wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Im Bundeshaushalt 2026 wurde auch der Zuschuss für das Anne-Frank-Zentrum von 625.000 auf 752.000 Euro erhöht.
Weitere Informationen: www.annefranktag.de/anne-frank-tag-2026
Darüber hinaus können sich interessierte Jugendliche ab 16 Jahren als Anne-Frank-Botschafter und -Botschafterinnen engagieren. Dazu finden jährlich zwei viertägige Qualifizierungsseminare statt, das nächste Mal vom 28. bis zum 31. Mai 2026 in Berlin. Die Teilnehmer entwickeln eigene Projektideen, mit denen sie sich an ihrem Wohnort für eine demokratische Gesellschaft einsetzen, und profitieren von vielfältigen Möglichkeiten der Vernetzung und Weiterbildung.
Das Anne-Frank-Zentrum bietet zudem unterschiedliche Wanderausstellungen an, insbesondere für Jugendliche. Zwei Ausstellungen waren bereits 2012 und 2018 in der Diepholzer Mediothek zu sehen. Weitere Informationen: www.annefrank.de/wanderausstellungen/ausstellungen-fuer-jugendliche