Knoerig und CDU-Vertreter treffen Bürgermeister Marré
Wie Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, ging es inhaltlich vor allem um örtliche Themen aus den Bereichen Bauen und Wohnen. Denn der Abgeordnete fungiert in dieser Wahlperiode als stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Bundestag.
So begrüßte er die Bewerbung der Stadt Diepholz für das neue Bundesprogramm zur Sanierung von Sportstätten und stellte das Förderangebot vor. „Das Programm zur Sportmilliarde ist auf großes Interesse, auch im Wahlkreis, gestoßen“, so Knoerig. „In dem zweistufigen Bewerbungsverfahren, das mit der Interessenbekundung bis zum 15. Januar gestartet ist, wird schnell feststehen, welche Projekte in die nähere Auswahl kommen. Ich hoffe, dass heimische Vorhaben dabei berücksichtigt werden, kann aber leider keine festen Versprechungen machen.“
Auf Initiative der Diepholzer CDU-Stadtratsfraktion traf der heimische Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig (2.v.l.) in dieser Woche Bürgermeister Florian Marré (2.v.r.). An dem Gespräch im Rathaus nahmen ferner der Fraktionsvorsitzende Wilhelm Paradiek (r.Des Weiteren ging es um die Zukunft der Bundeswehr in der Kreisstadt. In diesem Zusammenhang stellte Knoerig das kürzlich beschlossene Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr vor. Damit soll vor allem der steigende Bedarf an Liefer-, Bau- und Dienstleistungen schneller gedeckt und die Vergabe öffentlicher Aufträge zügig vorangebracht werden. „Neben der Militärausrüstung gilt das jetzt auch für zivile Bedarfe der Bundeswehr wie Sanitätsmaterial und die Instandhaltung von Kasernen“, so der Abgeordnete.
Ein weiteres Thema war das Wohngeld, das alle zwei Jahre in einer Tabelle nach sieben Mietenstufen für die Kommunen festgelegt wird. Für die Stadt Diepholz gilt aktuell die Mietenstufe I, die aber von der Verwaltung mit Blick auf die Mietpreisentwicklung vor Ort als zu niedrig angesehen wird. Es wurde angeregt, bei den Bewertungskriterien nachzubessern, um den Anspruchsberechtigten einen realistischen Betrag zur Verfügung stellen zu können und das Interesse der Bauwirtschaft an entsprechenden Bauvorhaben aufrechtzuerhalten. Knoerig sicherte zu, das Thema in Berlin bei den zuständigen Stellen anzusprechen.
Außerdem wies der Bürgermeister auf das Projekt „Biomethan im Erdgasnetz der Stadtwerke EVB Huntetal“ hin. Hier wünscht man sich Hilfe seitens der Politik, u.a. durch die Förderung neuer Erdgaskassel und des Infrastrukturausbaus. Knoerig betonte: „Gerade Biomasse birgt enormes Potenzial und muss gestärkt werden.“