KfW-Förderung 2025 für Mittelstand, privates Bauen und Kommunen/Knoerig: 235,9 Millionen Euro für Landkreis Diepholz
235,9 Mio. Euro KfW-Fördermittel sind im vergangenen Jahr in den Landkreis Diepholz geflossen. Damit sind die Mittel deutlich gestiegen im Vergleich zu 2024, als die Gesamtsumme noch 146,7 Mio. Euro betrug.
Profitieren von den Zuschüssen und zinsvergünstigten Krediten konnten heimische Mittelständler, private Haushalte und Kommunen. Insgesamt wurden 2.518 Anträge im letzten Jahr bewilligt und 3.378 Wohneinheiten gefördert. Das teilt CDU-Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig in einer Presseinfo mit.
Insbesondere die mittelständischen Unternehmen wurden in 2025 unterstützt. So wurden im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viele Mittel bewilligt: Während 2024 noch 80 Anträge im Umfang von 39,3 Mio. Euro genehmigt worden waren, waren es 2025 ganze 184 Zusagen in Höhe von 82,2 Mio. Euro.
Mit 70 Anträgen wurden vor allem der „ERP-Förderkredit KMU“ und mit 32 Anträgen der „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ gut angenommen. „Es freut mich, dass unsere kleinen und mittleren Betriebe diese Förderangebote aktiv nutzen und wieder mehr in die heimische Wirtschaft investiert wird“, so Knoerig, auch Vorsitzender der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis.
Beim privaten Bauen und Sanieren sind die ausgezahlten Gesamtmittel von 103,7 auf 145,4 Mio. Euro um fast 50 Prozent gestiegen. Dabei hat sich die Zahl der Anträge für die Programme „KFN Wohngebäude“, „KNN Wohngebäude“ und „BEG Wohngebäude Kredit Effizienzhaus“ erhöht. Viele Bürger haben auch den Heizungszuschuss genutzt, der insgesamt aber nur einen geringen Anteil am Gesamtfördervolumen ausmacht und aktuell reformiert werden soll.
„Bei mehreren Ampel-Förderprogrammen haben wir zwischenzeitlich nachgebessert, indem unter anderem die Zinsen deutlich reduziert und der bewährte EH55-Standard für baureife Projekte temporär wieder eingeführt wurde“, erklärt Knoerig, stv. Vorsitzender des Bauausschusses im Deutschen Bundestag.
Und weiter: „Grundsätzlich wollen wir die gesamte KfW-Förderpalette im Baubereich vereinfachen, indem in Zukunft alle Angebote übersichtlich auf die zwei Pfeiler Bauen und Sanieren verteilt werden. So wollen wir die Antragstellung für interessierte Bürger, Wirtschaft und Kommunen nutzerfreundlich erleichtern.“
Auch die kommunale und soziale Infrastruktur wurde 2025 durch KfW-Förderungen gestärkt: Insgesamt gab es 17 Zusagen im Volumen von 8,3 Mio. Euro (2024: 3,7 Mio.). Neben Investitionskrediten wurden die Kommunen auch beim Umweltschutz gefördert. So wurden elf Zuschüsse von insgesamt 2,2 Mio. im Rahmen des Programms „Natürlicher Klimaschutz“ bewilligt, auf das Knoerig die heimischen Städte und (Samt-)Gemeinden unter anderem hingewiesen hatte.